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Vorstellung: Orgelwerkstatt Scheffler

Für die im Herbst 2021 beginnende Restaurierung wurde aus mehreren Angeboten die Orgelwerkstatt Scheffler aus Sieversdorf bei Frankfurt (Oder) ausgewählt. Wir als Förderverein stellen Ihnen diese Orgelbauer kurz vor...

 

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Die 1990 gegründete Orgelwerkstatt hat sich spezialisiert auf die Restaurierung von mechanischen und pneumatischen Orgeln des 19. und 20. Jahrhunderts. Die sogenannten hochromantischen Orgeln von Wilhelm Sauer oder der Firma Walcker sind Arbeitsschwerpunkte. Insbesondere die romantische Disposition mit ihrer Vielzahl an differenzierten Streicher- und Flötenregistern benötigt einen großen Erfahrungsschatz.

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Ziel der Restaurierungen oder der kompletten Rekonstruktionen ist die Wiederherstellung, Bewahrung und Schaffung von authentischen Instrumenten. Somit kann die große Qualität und der hohe künstlerische Anspruch, den ihre Erbauer ursprünglich in die Konzeption gelegt hatten, ganzheitlich wieder erlebbar gemacht werden.

Letzte Projekte der Firma Scheffler waren unter anderem die Restaurierung der großen Sauer-Orgeln in der Thomaskirche Leipzig (Opus 501 von 1889) und Mühlhausen (Opus 544 von 1891), sowie der Restaurierung der Sauer-Orgel von 1906 in Riga.

 

 

Christian Scheffler erlernte das Orgelbauhandwerk bei der Firma W. Sauer in Frankfurt (Oder), wo er nach einem Restauratorenstudium (am Musikinstrumentenmuseum in Leipzig) zuletzt als leitender Restaurator tätig war. Am 1. Januar 1990 gründete er mit zwei ehemaligen Sauer-Mitarbeitern eine eigene Werkstatt, die an Erkenntnisse des klassischen und romantischen Orgelbaues anküpft und deshalb die Restaurierung von Instrumenten des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts in den Mittelpunkt stellt, wobei die Werkliste eine Spezialisierung auf die Romantik belegt. Zu den Referenzen gehören so bedeutende Werke wie die Walcker-Orgel der Stadtkirche zu Sternberg (Mecklenburg), die Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig, die Walcker-Orgel der Stadtkirche zu Ilmenau, die Sauer-Orgel der Marienkirche zu Mühlhausen und die des Bremer Domes.

schefflerIn der Altlutherischen Kirche in Guben gelang es, durch Rekonstruktion des zuvor „neobarock” veränderten Pfeifenwerkes das authentische Sauer-Klangbild zurückzugewinnen. In Schwerin (Schelfkirche) wurde die komplizierte Aufgabe des technischen Neubaus einer zweimanualigen Friese-Orgel (1858) gelöst. Außerdem sind Instrumente der Firmen Ladegast, Furtwängler & Hammer, Rühlmann und Grüneberg im Restaurierungsprogramm vertreten. Einen Arbeitsschwerpunkt bildet die Erforschung, Bestandsaufnahme, Konservierung, Instandsetzung und Restaurierung historischer Orgeln im Land Brandenburg, wozu auch die (aus der schlesischen Tradition stammenden) Hartig-Orgeln in Straupitz und Zerkwitz bei Lübben gehören. Besonderen Wert legt das Unternehmen auf den Gedankenaustausch mit Organisten. Daraus erklärt sich auch das Engagement bei den Wilhelm-Sauer-Orgelfesttagen in Frankfurt (a. d. O.) oder bei der Vorbereitung der „Sieversdorfer Konzerte in Kirche und Gutshaus”, deren anspruchsvolle Programme eine Lücke des Musiklebens im Odervorland geschlossen haben. Hohe Fachkompetenz, Berufserfahrung und handwerkliches Können haben der Werkstatt internationale Resonanz gebracht.
(Quelle und Foto: https://www.orgellandschaftbrandenburg.de/orgelinventar/orgelbauer/scheffler-christian/)

 

 

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